WordPress – Sponsored Posts und Affiliate-Links als Werbung kennzeichnen

6 Gedanken zu „WordPress – Sponsored Posts und Affiliate-Links als Werbung kennzeichnen“

  1. Teil 1
    Kommentieren ist hier gar nicht so leicht…. Musste einiges an Text löschen, weil mir Deine Seite ständig gesagt hat, dass ich zu viel geschrieben habe. 😅

    So eine Lösung finde ich immer sehr hilfreich, weil es so auf der Seite einheitlich und transparent wird. Ich mag es auch, wenn die Werbung dann auch noch getaggt wird, damit die Leser einfach mal schauen können, welche Werbebeiträge es gibt. Rechtlich tut sich da aber sicher auch nochmal etwas. Allein beim Fall Vreni Frost wird sich ja noch zeigen, was und in welcher Form Werbung zu kennzeichnen ist.
    Wenn man transparent sein möchte, müßte man sich deshalb wahrscheinlich selbst unterschiedliche Werbearten überlegen. Denn eigentlich ist ja jeder Review eine Werbung, auch wenn dem Leser eigentlich nur interessieren wird, bei welchen Beiträgen Geld oder Sachdinge geflossen sind.

    1. Moin Pascal

      Sorry, dass es sich etwas schwierig gestaltet hat. Die Kommentare sind tatsächlich in ihrer Zeichenzahl begrenzt. Eine Spam Prevention Maßname 🙂

      Ich bin ganz Deiner Meinung: was das Kennzeichnen von Werbung angeht, ist das Ende der Fahnenstange mit Sicherheit noch nicht erreicht. Und ich persönlich begrüße diese Pflicht.

      Leider ist es aber immer noch so, dass Advertiser darauf bestehen, dass ihre bezahlten Artikel nicht als Werbung gekennzeichnet werden und die Backlinks auf ihre Seiten kein „nofollow“ haben sollen. Für mich ein absolutes No-Go. Denn das Risiko, wenn man sich auf solche Kooperationen einlässt, trägt einzig und allein der Blogger. Bei solchen Anfrage machen ich mir meist auch nicht mehr die Mühe, überhaupt eine Absage zu schreiben.

  2. Teil 2
    Wenn man für Deine Metaboxen eine Plugin-Lösung sucht, könnte man übrigens Advanced Custom Fields nehmen. Damit lässt sich das auch schnell einrichten. Einfach die Boxen für das Backend erstellen und dann mit einfachen Code ins Template einbauen, fertig. Macht jedenfalls Spass mit dem Plugin zu arbeiten.

    1. Das Plugin kenne ich tatsächlich, habe es aber noch nicht verwendet.

      Bei „mit einfachen Code ins Template einbauen“ liegt meiner Ansicht nach die Krux. Das Anpassen von Originaldateien sollte grundsätzlich ein No-Go sein. Bleibt der Ansatz über ein Child Theme, um die Anpassungen vorzunehmen. Auch davon bin ich kein Freund, da ich bisher keine guten Erfahrungen gemacht habe. In aller Regel hat ein Child Theme für mich zu mehr Problemen geführt, als sie zu lösen. Daher nutze ich die Hooks und Filter, wann immer es geht 😉

  3. Teil 3

    Vielleicht nochmal etwas bzgl. der Provisionslinks. Man muss ja Werbung vom Content trennen und es gibt Anwälte die sagen, dass es deswegen nicht einfach ausreicht, wenn man unter dem Beitrag einfach nur schreibt, dass irgendwo im Artikel irgendwelche Provisionslinks versteckt sind. Leser sind nämlich nicht in der Lage herauszufinden, was nun ein Provisions-/Werbelink ist und was nicht. Deswegen sollte man, wenn man wirklich ernsthaft Werbung von Content trennen möchte, jede Werbung auch dementsprechend markieren/anzeigen. Das altbekannte * hat sich bei Provisionslinks durchaus bewährt, weil es jeder von Verträgen kennt und uns aufmerksam werden lässt. Denn wenn man das * sieht, sucht man auch nach dem Kleingedruckten.

    Das soll aber nicht heißen, dass das jetzt „die“ Lösung ist und alles andere nicht. Als ich im Internet bzgl. Werbelinks recherchiert hatte, hatte ich viele (unterschiedliche) Meinungen gelesen. Es gibt da anscheinend auch viel Grauzone. Wenn man aber wirklich Werbung vom Content trennen möchte, dann macht das gezielte Markieren am ehesten Sinn, da man anders rum, also wenn die Leser die Werbelinks erst suchen müssen, vorsorglich den ganzen Artikel als Werbung kennzeichnen müßte, da einfach zu sagen „Irgendwo gibt es Werbung“ ja keine wirkliche Trennung darstellt.

    Liebe Grüße, Pascal

    1. Auch hier bin ich absolut Deiner Meinung. Der Bereich der Provisionslinks ist im Grunde gesetzlich (noch) nicht geregelt. Das einzig Konkrete, was ich zu dem Thema habe finden können, dass der Begriff „Affiliate Link“ nicht ausreichend ist, und man stattdessen den Begriff „Provisionslink“ verwenden soll(te). Wenn ich mich richtig erinnere, wurde es damit begründet, das es sich um englische Begriffe handelt, die von vielen nicht verstanden werden.

      Meine Provisionslinks kennzeichne ich grundsätzlich über ein (*). Zudem bringe ich am Ende eines jeden Artikels, der Provisionslinks enthält, einen Hinweis an, der erklären soll, was der Begriff Provisionslinks konkret bedeutet:

      „Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Links sind sogenannte Provisions-Links. Wenn Du auf einen dieser Links in einem Beitrag klickst und das Produkt in dem jeweils verlinkten Online-Shop tatsächlich kaufst, bekomme ich in manchen Fällen eine Provision. Diese Provision hat keinen Einfluss auf meine Meinungsäußerung, sondern hilft lediglich, meine Kosten, die mir aus dem Betrieb des Blogs entstehen, zum Teil zu decken.“

      Mit besten Grüßen aus Hamburg,
      Carsten

Carsten Lentfer

justyumyum.de

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Carsten Lentfer

Content Manager, Online-Marketeer, WordPress-Nerd, Blogger, Foodie

Ursprünglich liegen meine Wurzeln im Finanzbereich. Mit Beginn der Finanzkrise jedoch, habe ich 2008 begonnen, meine beruflich Ausrichtung nochmal komplett umzukreppeln. Im Selbststudium habe ich mir die Markup-Sprachen HTML und CSS, die Programmiersprachen PHP und JavaScript sowie die Datenbanksprache MySQL angeeignet. Außerdem beschäftige ich mich intensiv mit den Themen technisches und inhaltliches SEO, Performance-Optimierung, Lesbarkeit und Benutzeranalyse.

Bis heute arbeite ich als Freiberufler unregelmäßig in den Bereichen Webdesign und Webentwicklung, mit Fokus auf die Webentwicklung von Onlinelösungen unter WordPress und WooCommerce. Bis jetzt habe ich bereits verschiedene Blogs zu den Themen Technik, Mode und Food betrieben. Für mehr als drei Jahre auch einen Online-Shop für exklusive Senfe.

Bis 2019 habe ich zudem hauptberuflich als Content Manager und WordPress-Entwickler für eine Online-Marketing-Agentur in Hamburg gearbeitet und war für die Landingpage-Entwicklung unter WordPress, Content-Erstellung und Bearbeitung sowie E-Mail-Marketing verantwortlich.

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